Typ B
Kaufen zu B2B-Preisen
0% MwSt. für B2B-Kunden aus Belgien, Österreich und den Niederlanden.
Abonnieren Sie den Newsletter, um aktuelle Rabattcodes zu erhalten.
5% Rabatt für Bestellungen ab 5000 €
Abonnieren Sie den Newsletter, um den Code zu erhalten.
Kostenloser Versand nach Deutschland
für die Bestellungen über 500 €
Kostenloser Versand nach Österreich
für die Bestellungen über 1000 €
FI-Schalter Typ B – Allstromsensitive Fehlerstromschutzschalter für Industrie, Photovoltaik, E-Mobilität und professionelle Elektroinstallationen
Unsere FI-Schalter Typ B (Fehlerstromschutzschalter Typ B) bieten zuverlässigen, allstromsensitiven Schutz vor sinusförmigen Wechselströmen, pulsierenden und glatten Gleichfehlerströmen. Sie sind die professionelle Lösung für Elektrofachbetriebe, Bau- und Renovierungsunternehmen, Industrie, Forschungszentren sowie Van- und Camper-Ausbau. Mit höchster Zuverlässigkeit und normgerechter Sicherheit sorgen diese Schalter für maximalen Personenschutz und Anlagensicherheit in anspruchsvollen Elektroinstallationen.
Was ist ein FI-Schalter Typ B und wie funktioniert er?
Der Fehlerstromschutzschalter Typ B ist gemäß DIN EN 62423 (Ergänzung zu IEC 61008-1) ein allstromsensitiver FI-Schalter. Er erkennt nicht nur Wechsel- und pulsierende Gleichfehlerströme, sondern auch glatte Gleichfehlerströme sowie hochfrequente Anteile bis 2 kHz. Dadurch verhindert er die „Erblindung“ herkömmlicher Schalter in modernen Anlagen mit Inverter- oder Umrichtertechnik.
Technische Vorteile für Profis
FI-Schalter Typ B gewährleisten schnelle Auslösung bei Fehlerströmen ab 30 mA, hohe Stoßstromfestigkeit und stabile Funktion in industriellen und gewerblichen Umgebungen. Sie erfüllen die Anforderungen der VDE 0100 und sind ideal für VDE-konforme Planung und Ausführung.
Anwendungen von FI-Schaltern Typ B – Mehr Sicherheit in Ihrem Einsatzbereich
FI-Schalter Typ B sind in zahlreichen Branchen unverzichtbar, wo herkömmliche Typ A oder Typ F Schalter nicht ausreichen. Sie boosten die Sicherheit und Normkonformität bei:
- Elektrofachbetriebe & Bau-/Renovierungsunternehmen: Baustromverteiler, temporäre Installationen und Sanierungsprojekte gemäß DGUV Information 203-006.
- Industrie und Gewerbe: Frequenzumrichter (VFD), drehzahlvariable Antriebe, Werkzeugmaschinen, Pumpen und USV-Anlagen.
- E-Mobilität: Ladestationen (Wallboxen) für Elektrofahrzeuge – zuverlässiger Schutz vor DC-Fehlerströmen aus Ladegeräten und Invertern.
- Photovoltaik-Anlagen: Trafolose Wechselrichter und Solaranlagen, bei denen Gleichstromanteile auftreten können.
- Van- und Camper-Ausbau: Mobile Stromversorgung mit Inverter-Systemen, Solaranlagen und Batteriespeichern in Ausbauten.
- Forschungszentren und Labore: Präzisionsgeräte, medizinische und wissenschaftliche Einrichtungen mit sensibler Elektronik.
Vergleich der FI-Schutzschalter-Typen
| Typ | Erkannte Fehlerströme | Typische Anwendungen |
|---|---|---|
| Typ AC | Nur sinusförmige Wechselströme | Alte Standardinstallationen (heute nicht mehr empfohlen) |
| Typ A | Wechselströme + pulsierende Gleichströme (bis 6 mA glatt) | Haushalte, einfache Elektronikgeräte |
| Typ F | Wie Typ A + mischfrequente Ströme (bis 1 kHz) | Wärmepumpen, einphasige Frequenzumrichter |
| Typ B | Alle oben genannten + glatte Gleichströme und höhere Frequenzen (bis 2 kHz) | PV-Anlagen, EV-Ladestationen, Industrieumrichter, Forschung, Van-Ausbau, Baustellen |
Häufig gestellte Fragen zu FI-Schaltern Typ B
Wann muss oder sollte ein FI-Schalter Typ B eingesetzt werden?
Immer bei Anlagen mit Frequenzumrichtern, trafolosen PV-Wechselrichtern, EV-Ladestationen, USV-Systemen oder dreiphasigen Invertern. Viele Hersteller und Normen (VDE, DGUV) schreiben Typ B vor, um glatte Gleichfehlerströme sicher zu erkennen.
Was ist der Unterschied zwischen FI-Schalter Typ B und Typ A?
Typ A erkennt nur pulsierende Gleichströme. Typ B erkennt zusätzlich glatte Gleichströme und höherfrequente Anteile. In modernen Anlagen kann Typ A durch DC-Anteile erblinden – Typ B verhindert das zuverlässig.
Darf ein FI-Schalter Typ B hinter einem Typ A installiert werden?
Nein. Der vorgeschaltete Typ A kann durch glatte Gleichströme seine Schutzwirkung verlieren, bevor der Typ B auslöst. Typ B sollte immer direkt oder richtig koordiniert eingesetzt werden.
Ist der FI-Schalter Typ B für Wallboxen und E-Ladestationen vorgeschrieben?
Ja, in den meisten Fällen ist ein allstromsensitiver Schutz (Typ B oder Typ EV) erforderlich, da Ladegeräte glatte Gleichfehlerströme erzeugen können. Er gewährleistet normgerechte Sicherheit gemäß IEC 62955 und VDE.
Welche Rolle spielen FI-Schalter Typ B in Photovoltaik-Anlagen?
Sie schützen die AC-Seite von trafolosen Wechselrichtern vor DC-Fehlerströmen. Viele PV-Hersteller empfehlen oder fordern Typ B, um die Anlage und Personen zu schützen.
Für welche Nennfehlerströme werden FI-Schalter Typ B typischerweise eingesetzt?
30 mA für Personenschutz (z. B. Steckdosenkreise, Ladestationen) und 100–300 mA für Brandschutz oder selektiven Schutz in Industrie und Gewerbe.
Wie oft müssen FI-Schalter Typ B geprüft werden?
Die Prüfpflicht richtet sich nach der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) und DGUV. In gewerblichen und industriellen Anlagen sind regelmäßige Funktionsprüfungen (z. B. halbjährlich) vorgeschrieben – idealerweise mit dokumentierter Messung.
Eignen sich FI-Schalter Typ B für den Van- und Camper-Ausbau?
Ja. Inverter, Solarregler und Batterieladegeräte in mobilen Ausbauten erzeugen oft glatte Gleichfehlerströme. Typ B sorgt für sichere, normkonforme 230-V-Versorgung und schützt vor Stromschlägen.
Welche Normen und Vorschriften regeln den Einsatz von FI-Schaltern Typ B?
Wichtige Regelwerke sind DIN EN 62423, IEC 61008-1, VDE 0664-40 sowie VDE 0100-410/300 und DGUV-Informationen für Baustellen und Industrie.